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Renovierung Zuhaus Abersee

07.07.2017

Das Zuhaus der Familie Eisl steht im Hofverband des Stoffengut zu Farchen in Abersee, ca.100 Meter vom Ufer des Wolfgangsees entfernt. Die im Herzen des Salzkammergutes stehende Wohn- und Arbeitsstätte, wurde im Jahr 1956, vor gut 2 Generationen erbaut. Da in der bäuerlichen Gesellschaft nach dem Krieg kaum finanzielle Mittel vorhanden waren, wurde dieses Haus unter anderem aus den Überresten der zerbombten Gebäude aus der Stadt Salzburg zusammengefügt. Das nun im Holzbau sanierte Gebäude diente jahrzehntelang als Austraghaus, Wohnstätte der weichenden Kinder, Lager, Schmiede und Werkstätte.

 

Zudem gab es an der Nordseite ab den 70iger Jahren einen kleinen Anbau, welcher als Sanitäranlage für den angrenzenden Campingplatz genutzt wurde.

 

Nach langem Ringen um die Zukunft des in die Jahre gekommenen und schon baufälligen Hauses, viel im Jahr 2009 die Entscheidung, die alte und durchaus historische Bausubstanz zu erhalten und einer kompletten Sanierung zu unterziehen.

 

Die Herausforderung bestand jedoch darin, dass die derzeitig Altbauern von den Umbauarbeiten nahezu unberührt bleiben sollten und sich im Nachhinein, durch die Renovierung, ihre Lebensqualität ebenso verbessern sollte.

 

Durch die Umbauarbeiten der gesamten Fassaden- und Aussenanlagearbeiten gelang es, einen barrierefreien Eingang zur Wohnung im Erdgeschoss zu gestalten. Da diese bereits 1990 im Inneren renoviert wurde, blieben die Altbauern von den groben Entkernungsarbeiten des restlichen Gebäudes nahezu verschont. Lediglich der Einbau einer Wohnraumlüftung und neuer Holzfenster, wie sie im gesamten Gebäude neu errichtet wurden, traf auch die erhaltene Wohnung im Top 1.
Aus dem nahezu lehrstehenden Obergeschoss und dem alten als Lagerraum genutzten Dachboden entstand eine offene und somit lichtdurchflutete Galeriewohnung.

 

Im zweiten Teil des Erdgeschosses, wo ganz früher gearbeitet, gehämmert und geschmiedet wurde, befindet sich heute ebenso die Arbeitsstätte des Hofes, ein großzügiges Büro für den Betrieb (Landwirtschaft, Hofkäserei, Campingplatz). Über der alten Werkstätte, heute ein Büro war damals ein betrieblicher Lagerraum. Hier entstand ebenso über zwei Geschoße eine zweite großzügige Galeriewohnung.

 

Zusammengefasst entstand ein wiederbelebtes 3-Generationen-Wohnhaus mit integrierter und ebenso neu belebter Arbeitsstätte für den Familienbetrieb.


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